30.Oct.2011 Ghostpoet

Beeindruckend, mit was für einer Leichtigkeit dem Briten die Songs von der Hand gehen. Als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht. Und doch ist von plattgefahrener Routine keine Spur.

Auch am Songwriting ist nichts auszusetzen: Ghostpoet hat es nicht nötig, dick aufzutragen und mit überladener Vielschichtigkeit Mängel überdecken zu müssen – ganz im Gegenteil: die Songs sind mit einer Finesse geschrieben, die keinen Platz für Flecken lässt. Details sind gezielt gesetzt und doch ist sich der Mann mit der unverkennbaren Stimme nicht zu schade eingängige Melodiefragmente wiederholend einzusetzen.

Was bleibt zu sagen: Ghostpoet war mit Sicherheit einer meiner musikalischen Favoriten am diesjährigen Shift-Festival.

Comments Off